Die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ übernimmt die Forderung 0,0 Promille

Kein Alkohol, keine Rauschmittel im Straßenverkehr. Mit dieser klaren Forderung hat die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) am 17.5. klar Position für mehr Verkehrssicherheit bezogen. Dabei hat sie sich auf eine aktuelle Forderung des 130. Deutschen Ärztetages aufgenommen und zudem den Niedersächsischen Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) zitiert, der ebenfalls vor wenigen Tagen in einem Statement diese Forderung erhoben hat. In dem Leitartikel wird darauf hingewiesen, dass der bundesweit tätige, gemeinnützige Verein Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) diese Forderung seit langem mit Vehemenz und Ausdauer vertritt. 

Die Unfallstatistik weisst auch im Jahr 2025 noch zu viele schwere Verkehrsunfälle aus, deren Hauptursache im unkontrollierten Umgang mit legalen oder illegalen Rauschmitteln stehen. 

Jeder einzelne Unfall verursacht für reale Menschen Probleme. Folgen sind oft gesundheitliche Einschränkungen, Trauer, Traumata, langfristige Gesundungsprozesse und nicht zuletzt hohe Kosten. 

Über diese, sehr gravierende Unfallfolgen, stellen viele Konsumenten ihr vermeintliches Recht auf Konsum und die Fahrt mit dem eigenen Fahrzeug. 

Der Artikel der HAZ verweist wie der BADS zurecht darauf, dass dieses persönliche Vergnügen auf Kosten des Lebens oder der Lebensqualität anderer Menschen geht. Die klare Botschaft lautet: Der Weg zur Vision Zero geht nur über Zero-Konsum. Wenn die Eigenverantwortung nicht im gewünschten Maße funktioniert, muss hier der Gesetzgeber mit der Vorgabe für 0,0 Promille/THC und sonstige Rauschmittel eine klare und leicht verständliche Regelung schaffen.

Der BADS ist über die aktuelle öffentliche Diskussion erfreut und ruft andere Institutionen oder Medien dazu auf, sich dieser Idee anzuschließen und sich gemeinsam mit dem BADS für Verantwortung im Straßenverkehr zu engagieren. 

Den Artikel der HAZ kann man hier nachlesen: 

https://bit.ly/HAZ-Artikel

 

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