BADS und Verkehrsgerichtstag (VGT) vor Gymnasiasten
Erläuterungen zur Bandbreite der in Goslar behandelten Themen
Goslar (nr). Die Präsidenten des BADS (Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr), Helmut Trentmann, und des Deutschen Verkehrsgerichtstages (VGT), Prof. Dr. Ansgar Staudinger, haben heute (28. Jan.) Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums Goslar über den bis zum 30. Januar laufenden Verkehrsgerichtstag informiert.
„Uns ist es wichtig, jungen Verkehrsteilnehmern einerseits die Bedeutung dieser Veranstaltung näher zu bringen“, sagt Helmut Trentmann. Vorrangig gehe es den Referenten aber darum, die etwa hundert Jugendlichen innerhalb des Fachunterrichts Politik mit den Problemen bei Teilnahme im Straßenverkehr zu konfrontieren.
So erläuterte der BADS-Präsident die Gefahren, die durch Alkohol und Drogen, wie insbesondere Cannabis entstehen. „Uns ist es immens wichtig, den jungen Menschen, die möglichen rechtlichen wie wirtschaftlichen Folgen durch Rauschmittel im Straßenverkehr zu verdeutlichen“, fuhr Trentmann fort. Jeder Schüler nehme mit Fahrrad oder E-Scooter – mit 17 Jahren aber auch schon mit einem PKW – am Straßenverkehr teil und müsse sich der damit verbundenen Verantwortung bewusst sein.
Der BADS lud die Jugendlichen ein, den während des VGT in Goslar installierten Fahrsimulator zu nutzen, um zu erfahren, wie Rauschmittel Einfluss auf die Sinne des Menschen nehmen. Zugleich wies er auf die breite Palette der Präventionsangebote des BADS hin.
Prof. Dr. Ansgar Staudinger hatte zuvor unter anderem auch die zivilrechtlichen Folgen bei Unfällen in den Mittelpunkt gestellt, die in der Bevölkerung in ihrer Dimension nicht ausreichend genug wahrgenommen würden. Auch für die Schülerinnen und Schüler gab es hierbei so manches Aha-Erlebnis gegeben.
An der 90minütigen Veranstaltung in der Aula des bald im 500sten Jahr bestehenden Goslarer Ratsgymnasiums sprachen auch die Oberbürgermeisterin der Stadt, Urte Schwerdtner, sowie die Schulleiterin Dr. Silke Köstler-Holste.