„Kein Alkohol und Cannabis im Straßenverkehr“

BADS unterstützt Forderung des Niedersächsischen Gesundheitsministers Andreas Philippi

Hamburg (nr). Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) sieht sich in seiner langjährigen Forderung bestätigt, Rauschmittel am Steuer gänzlich zu verbieten. „Wer trinkt, fährt nicht“ und „Wer bekifft ist“ fährt nicht. „Mit dieser Forderung sind wir seit vielen Jahren Vorreiter auf dem Gebiet für mehr Verkehrssicherheit in Deutschland“, sagt BADS-Präsident Helmut Trentmann. Es sei erstaunlich, dass die jährlich vorgelegte Unfallstatistik mit immer noch zu vielen Toten und Schwerverletzten zwar von allen Seiten beklagt wird, in Richtung eines absoluten Verbotes aber tue sich nur wenig, so Trentmann weiter. „Bewusstseinsänderungen in Politik und Gesellschaft werden einerseits forciert, Einfluss in die Gesetze findet aber der vielzitierte Konsens nur zögerlich bis gar nicht.“

Auch wenn die Zahl von Opfern im Straßenverkehr weiter gesunken ist, sei jedes Opfer eines zu viel. „Wenn wir als BADS unsere Aufgabe gemäß unserer Satzung in der Hauptsache auch auf die Gefahren von Rauschmitteln im Straßenverkehr wahrnehmen, sehen wir gleichwohl einen Zusammenhang mit den Erlaubnissen, die die Gesetze ermöglichen.“  

Es sei wohl unbestritten, dass ein liberaler Umgang mit Rauschmitteln, Jugendliche animiere, auch bei Teilnahme im Straßenverkehr Grenzwerte außer Acht zu lassen, so der BADS-Präsident weiter. „Insofern sind die Forderungen des Niedersächsischen Gesundheitsministers Andreas Philippi nachvollziehbar und werden von uns unterstützt.“

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