Moderator Stefan Kuna beim Test

Besonders attraktiv – Basis ist unserer PKW Smart ForTwo mit Verkehrszulassung!

Mit unserem Fahrsimulator kann man in nüchternem Zustand die negativen Auswirkungen von Alkohol/Drogen auf das eigene Seh- und Reaktionsvermögen im Straßenverkehr erfahren. Die verwendeten Simulationsprogramme können mit einer Vielzahl von Verkehrsszenarien und Witterungsbedingungen die Wirkung unterschiedlicher Promillewerte auf die Fahrtauglichkeit realitätsnah demonstrieren.

Neu ist ein Modul, mit dem die Gefahren der Ablenkung durch die Benutzung des Smartphone während der Fahrt oder als Fußgänger bzw. Radfahrer aufgezeigt werden. Das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung, das Lesen oder Schreiben von SMS, u.ä. stellen ein ähnlich hohes Verkehrssicherheitsrisiko wie das Fahren unter dem Einfluss von z.B. 0,5 Promille Alkohol dar.

Für lebensältere Verkehrsteilnehmer sind die Testfahrten mit einer Mehrfach-Messung der Reaktionsfähigkeit von besonderem Interesse. Damit lässt sich gut einschätzen, wie es um die persönliche „Fahr-Fitness“ bestellt ist.

Die Nutzung des Fahrsimulators ist ab einem Alter von 16 Jahren mit Beginn der Fahrerlaubnis Klasse B möglich.

Achtung: Anleitung für den Fahrsimulator

Örtliche Einsatzbedingungen:
Barrierefreier Zugang zum Aufstellort mit mind. 1,80 m Durchfahrbreite
Aufstellfläche: ebener und fester Untergrund, 3,50 x 4,5m
Schattiger, nach Möglichkeit Regen- und windgeschützter Aufstellort – kein direktes Sonnenlicht

Stromanschluss (220 V) bis 40m Entfernung

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JMF-Burglengenfeld

Wie gefährlich Alkohol und THC im Straßenverkehr sein können, erfuhren die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld auf besonders eindrucksvolle Weise. An zwei Tagen waren Referenten des BADS (Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr) zu Gast und gestalteten für jede der vier 11. Klassen ein zweistündiges Präventionsprogramm, das Theorie und Praxis auf beeindruckende Weise miteinander verband.
Am ersten Veranstaltungstag begrüßte das JMF-Gymnasium Jorg Losse und Günter Losse, am zweiten Tag Manfred Stielper und Jürgen Reithmeier. Die Referenten brachten dabei einen großen Erfahrungsschatz aus ihrer langjährigen Tätigkeit in der Verkehrsprävention und – größtenteils – aus dem Polizeidienst mit.
In der ersten Unterrichtsstunde vermittelten die Referenten anschaulich die rechtlichen Grundlagen rund um Alkohol- und THC-Konsum im Straßenverkehr. Besonders eindrucksvoll waren ihre Berichte über reale Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol eine entscheidende Rolle spielte. Im Veranstaltungsraum wurde es spürbar still, als die Referenten die oft tragischen Folgen von Alkohol am Steuer schilderten. Schnell wurde deutlich, dass eine einzige falsche Entscheidung ausreichen kann, um das Leben vieler Menschen für immer zu verändern. Während des gesamten Vortrags zeigten sich die Schülerinnen und Schüler äußerst aufmerksam und interessiert. Immer wieder entwickelten sich Gespräche, bei denen Fragen gestellt und persönliche Eindrücke ausgetauscht wurden.

In der zweiten Unterrichtsstunde wurde das Gelernte unmittelbar erlebbar: An einem modernen Fahrsimulator absolvierten die Jugendlichen zunächst eine normale Autofahrt, bevor sie dieselben Szenarien unter simuliertem Alkoholeinfluss meisterten. Ob bei Nacht, auf verschneiten Straßen, auf Landstraßen oder im Stadtverkehr – schnell wurde deutlich, wie stark Alkohol Reaktionsvermögen, Konzentration und Fahrverhalten beeinträchtigt.
Parallel dazu konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Reaktionsfähigkeit an sogenannten BlazePods testen – einem Reaktionsspiel, bei dem zufällig aufleuchtende Sensoren möglichst schnell mit dem Fuß ausgeschaltet werden müssen. Die Übung wurde zunächst ohne, anschließend mit Rauschbrillen durchgeführt, die unterschiedliche Alkoholpegel simulieren. Das Ergebnis sprach für sich: Mit den Rauschbrillen sank die Trefferquote im Durchschnitt auf etwa die Hälfte. So wurde eindrucksvoll deutlich, wie stark bereits ein vermeintlich geringer Rausch Reaktionsvermögen und Koordination beeinträchtigen kann.
Lehrkraft E. Aggül zeigte sich von der Veranstaltung begeistert: „Der Fahrsimulator war weit mehr als nur eine spannende Erfahrung – er hat unseren Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll gezeigt, welche Folgen Alkohol im Straßenverkehr haben kann. Als Lehrkraft war ich begeistert: praxisnah, eindrucksvoll und mit einem nachhaltigen Lerneffekt. So sieht moderne Präventionsarbeit aus.“
Auch bei den Schülerinnen und Schülern hinterließ das Projekt bleibenden Eindruck. Eine Schülerin der 11. Jahrgangsstufe fasste ihre Erfahrungen so zusammen „Ich wusste schon, dass Alkohol am Steuer gefährlich ist. Aber im Simulator hat man erst richtig gemerkt, wie schnell man die Kontrolle verliert. Nach heute ist für mich klar: Ich steige sicher nicht zu jemandem ins Auto, der getrunken hat – und ich fahre auch nie, wenn ich Alkohol getrunken habe.“
Die beiden Präventionstage machten eindrucksvoll deutlich, dass Verkehrssicherheit nicht allein durch Regeln entsteht, sondern vor allem durch Verantwortungsbewusstsein. Das JMF-Gymnasium bedankt sich herzlich bei den Referenten des BADS für ihr großes Engagement und ihren wichtigen Beitrag zur Prävention.
T. Beck [Schuljahr 2025/26]

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