Präventionsveranstaltung am Beruflichen Gymnasium – großer Andrang und starke Beteiligung

Am 10. Februar 2026 fand an der Ehrhart-Schrott-Schule in Schwetzingen für die Klassenstufen 11 und 12 eine Präventionsveranstaltung zum Thema Drogen, ihre Wirkungsweisen und verkehrsrelevante Konsequenzen statt. In der Zeit von 07:50 Uhr bis 14:00 Uhr wurden drei Klassen jeweils 90 Minuten geschult. Insgesamt nahmen 70 Schülerinnen und Schüler teil. Ansprechperson seitens der Schule war Herr Brandt.

Die Teilnehmenden überzeugten durch hohe Aufmerksamkeit und zahlreichen Fragen, insbesondere zu marktüblichen Drogen, deren Wirkungsweise, Risiken, Gefahr einer Überdosierung sowie rechtlichen Folgen. Ein zentraler Schwerpunkt lag auf den Auswirkungen des Konsums auf die Fahrerlaubnis, der MPU, sowie der rechtlichen Einordnung von E-Scootern im Vergleich zum Fahrrad. Auch die Konsequenzen von Trunkenheit im Straßenverkehr wurden ausführlich erläutert.

Besonders erfreulich war das große Interesse seitens des Lehrerkollegiums, das sich für einen zukünftigen Trinkversuch im Rahmen der Präventionsarbeit aussprach. Die Schule äußerte den Wunsch, die Veranstaltung regelmäßig zu wiederholen, um das Thema nachhaltig im Schulalltag zu verankern.

Während der laufenden Veranstaltung veröffentlichte die Schule Beiträge auf ihren Instagram- und Facebook-Kanälen, was zu einem spontanen zusätzlichen Andrang weiterer Schülerinnen und Schüler führte. Um dem Interesse gerecht zu werden, boten unsere Instrukteure im Anschluss eine Extrarunde für die neugierigen Zuschauerinnen und Zuschauer an.

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JMF-Burglengenfeld

Wie gefährlich Alkohol und THC im Straßenverkehr sein können, erfuhren die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld auf besonders eindrucksvolle Weise. An zwei Tagen waren Referenten des BADS (Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr) zu Gast und gestalteten für jede der vier 11. Klassen ein zweistündiges Präventionsprogramm, das Theorie und Praxis auf beeindruckende Weise miteinander verband.
Am ersten Veranstaltungstag begrüßte das JMF-Gymnasium Jorg Losse und Günter Losse, am zweiten Tag Manfred Stielper und Jürgen Reithmeier. Die Referenten brachten dabei einen großen Erfahrungsschatz aus ihrer langjährigen Tätigkeit in der Verkehrsprävention und – größtenteils – aus dem Polizeidienst mit.
In der ersten Unterrichtsstunde vermittelten die Referenten anschaulich die rechtlichen Grundlagen rund um Alkohol- und THC-Konsum im Straßenverkehr. Besonders eindrucksvoll waren ihre Berichte über reale Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol eine entscheidende Rolle spielte. Im Veranstaltungsraum wurde es spürbar still, als die Referenten die oft tragischen Folgen von Alkohol am Steuer schilderten. Schnell wurde deutlich, dass eine einzige falsche Entscheidung ausreichen kann, um das Leben vieler Menschen für immer zu verändern. Während des gesamten Vortrags zeigten sich die Schülerinnen und Schüler äußerst aufmerksam und interessiert. Immer wieder entwickelten sich Gespräche, bei denen Fragen gestellt und persönliche Eindrücke ausgetauscht wurden.

In der zweiten Unterrichtsstunde wurde das Gelernte unmittelbar erlebbar: An einem modernen Fahrsimulator absolvierten die Jugendlichen zunächst eine normale Autofahrt, bevor sie dieselben Szenarien unter simuliertem Alkoholeinfluss meisterten. Ob bei Nacht, auf verschneiten Straßen, auf Landstraßen oder im Stadtverkehr – schnell wurde deutlich, wie stark Alkohol Reaktionsvermögen, Konzentration und Fahrverhalten beeinträchtigt.
Parallel dazu konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Reaktionsfähigkeit an sogenannten BlazePods testen – einem Reaktionsspiel, bei dem zufällig aufleuchtende Sensoren möglichst schnell mit dem Fuß ausgeschaltet werden müssen. Die Übung wurde zunächst ohne, anschließend mit Rauschbrillen durchgeführt, die unterschiedliche Alkoholpegel simulieren. Das Ergebnis sprach für sich: Mit den Rauschbrillen sank die Trefferquote im Durchschnitt auf etwa die Hälfte. So wurde eindrucksvoll deutlich, wie stark bereits ein vermeintlich geringer Rausch Reaktionsvermögen und Koordination beeinträchtigen kann.
Lehrkraft E. Aggül zeigte sich von der Veranstaltung begeistert: „Der Fahrsimulator war weit mehr als nur eine spannende Erfahrung – er hat unseren Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll gezeigt, welche Folgen Alkohol im Straßenverkehr haben kann. Als Lehrkraft war ich begeistert: praxisnah, eindrucksvoll und mit einem nachhaltigen Lerneffekt. So sieht moderne Präventionsarbeit aus.“
Auch bei den Schülerinnen und Schülern hinterließ das Projekt bleibenden Eindruck. Eine Schülerin der 11. Jahrgangsstufe fasste ihre Erfahrungen so zusammen „Ich wusste schon, dass Alkohol am Steuer gefährlich ist. Aber im Simulator hat man erst richtig gemerkt, wie schnell man die Kontrolle verliert. Nach heute ist für mich klar: Ich steige sicher nicht zu jemandem ins Auto, der getrunken hat – und ich fahre auch nie, wenn ich Alkohol getrunken habe.“
Die beiden Präventionstage machten eindrucksvoll deutlich, dass Verkehrssicherheit nicht allein durch Regeln entsteht, sondern vor allem durch Verantwortungsbewusstsein. Das JMF-Gymnasium bedankt sich herzlich bei den Referenten des BADS für ihr großes Engagement und ihren wichtigen Beitrag zur Prävention.
T. Beck [Schuljahr 2025/26]

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