Moderner BADS-Internetauftritt vor dem Start

BADS Startseite

Landingpage „Have a #SafeTrip“ integriert 

Hamburg/Berlin (nr). Wenn am kommenden Freitag (16. Mai) der BADS (Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr) sein 75-jähriges Jubiläum mit einem Festakt im Berliner Allianz-Fourm begeht, wird zeitgleich ein grundlegend modernisierter Internetauftritt  des Vereins geschaltet. 

Auch die IT-Infrastruktur des BADS wurde grundlegend modernisiert. Neben der Webseite, einem komplett neuen BADS Mail-System sowie dem eigenen, hochdatenschutzsicheren Webkonferenzsystem BADS Meet geht insbesondere auch die neue BADS Cloud in den Live-Betrieb für Vorstand und Zentrale. Dadurch werden die 21 Landessektionen unter anderem in die Lage versetzt, ihre eigenen Auftritte zu konzipieren und zu veröffentlichen.

BADS-Präsident Helmut Trentmann dankte allen Beteiligten des Großprojekts: „Es zeigt einmal mehr, dass bei uns Erfahrung, Tradition und Moderne Hand in Hand gehen. Insbesondere gedankt sei neben großem ehrenamtlichen Einsatz in unserem Verein der Firma Laterna.Tech aus Reutlingen (www.laterna.tech).“ Sie wurde 2020 gegründet, hat seit der Corona-Zeit unter anderem die gesamte Juristische Fakultät der Universität Tübingen digitalisiert und medialisiert und nun habe sie, so der Präsident, „auch den BADS für die Zukunft rechtssicher und IT-modern aufgestellt“.

Mit der Neuausrichtung des Internetauftritts startet zeitgleich eine Landing Page, die unter dem Motto Have a #SafeTrip zeigt, wie ein Trip für alle Verkehrsteilnehmer sicher bleibt.

“Dabei nehmen wir junge Cannabiskonsumentinnen und -konsumenten in den Blickpunkt, die durch die Teillegalisierung der Droge in der Gefahr sind, bekifft im Straßenverkehr unterwegs zu sein.“ Die Tonalität ist bewusst motivierend statt belehrend: Gemeinsam mit der Düsseldorfer Kreativagentur tiger&monkey entwickelt, liefert Have a #SafeTrip kompakte Infos rund um Wirkung, Führerschein und Rechtslage sowie Tipps und Mini-Quizze zum Selbstcheck. „Ganz nach unserem Leitgedanken NIEMAND FÄHRT BERAUSCHT, ALLE KOMMEN SICHER AN“, so BADS-Präsident Trentmann.

Teile diesen Beitrag:

Weitere Beiträge

JMF-Burglengenfeld

Wie gefährlich Alkohol und THC im Straßenverkehr sein können, erfuhren die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld auf besonders eindrucksvolle Weise. An zwei Tagen waren Referenten des BADS (Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr) zu Gast und gestalteten für jede der vier 11. Klassen ein zweistündiges Präventionsprogramm, das Theorie und Praxis auf beeindruckende Weise miteinander verband.
Am ersten Veranstaltungstag begrüßte das JMF-Gymnasium Jorg Losse und Günter Losse, am zweiten Tag Manfred Stielper und Jürgen Reithmeier. Die Referenten brachten dabei einen großen Erfahrungsschatz aus ihrer langjährigen Tätigkeit in der Verkehrsprävention und – größtenteils – aus dem Polizeidienst mit.
In der ersten Unterrichtsstunde vermittelten die Referenten anschaulich die rechtlichen Grundlagen rund um Alkohol- und THC-Konsum im Straßenverkehr. Besonders eindrucksvoll waren ihre Berichte über reale Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol eine entscheidende Rolle spielte. Im Veranstaltungsraum wurde es spürbar still, als die Referenten die oft tragischen Folgen von Alkohol am Steuer schilderten. Schnell wurde deutlich, dass eine einzige falsche Entscheidung ausreichen kann, um das Leben vieler Menschen für immer zu verändern. Während des gesamten Vortrags zeigten sich die Schülerinnen und Schüler äußerst aufmerksam und interessiert. Immer wieder entwickelten sich Gespräche, bei denen Fragen gestellt und persönliche Eindrücke ausgetauscht wurden.

In der zweiten Unterrichtsstunde wurde das Gelernte unmittelbar erlebbar: An einem modernen Fahrsimulator absolvierten die Jugendlichen zunächst eine normale Autofahrt, bevor sie dieselben Szenarien unter simuliertem Alkoholeinfluss meisterten. Ob bei Nacht, auf verschneiten Straßen, auf Landstraßen oder im Stadtverkehr – schnell wurde deutlich, wie stark Alkohol Reaktionsvermögen, Konzentration und Fahrverhalten beeinträchtigt.
Parallel dazu konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Reaktionsfähigkeit an sogenannten BlazePods testen – einem Reaktionsspiel, bei dem zufällig aufleuchtende Sensoren möglichst schnell mit dem Fuß ausgeschaltet werden müssen. Die Übung wurde zunächst ohne, anschließend mit Rauschbrillen durchgeführt, die unterschiedliche Alkoholpegel simulieren. Das Ergebnis sprach für sich: Mit den Rauschbrillen sank die Trefferquote im Durchschnitt auf etwa die Hälfte. So wurde eindrucksvoll deutlich, wie stark bereits ein vermeintlich geringer Rausch Reaktionsvermögen und Koordination beeinträchtigen kann.
Lehrkraft E. Aggül zeigte sich von der Veranstaltung begeistert: „Der Fahrsimulator war weit mehr als nur eine spannende Erfahrung – er hat unseren Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll gezeigt, welche Folgen Alkohol im Straßenverkehr haben kann. Als Lehrkraft war ich begeistert: praxisnah, eindrucksvoll und mit einem nachhaltigen Lerneffekt. So sieht moderne Präventionsarbeit aus.“
Auch bei den Schülerinnen und Schülern hinterließ das Projekt bleibenden Eindruck. Eine Schülerin der 11. Jahrgangsstufe fasste ihre Erfahrungen so zusammen „Ich wusste schon, dass Alkohol am Steuer gefährlich ist. Aber im Simulator hat man erst richtig gemerkt, wie schnell man die Kontrolle verliert. Nach heute ist für mich klar: Ich steige sicher nicht zu jemandem ins Auto, der getrunken hat – und ich fahre auch nie, wenn ich Alkohol getrunken habe.“
Die beiden Präventionstage machten eindrucksvoll deutlich, dass Verkehrssicherheit nicht allein durch Regeln entsteht, sondern vor allem durch Verantwortungsbewusstsein. Das JMF-Gymnasium bedankt sich herzlich bei den Referenten des BADS für ihr großes Engagement und ihren wichtigen Beitrag zur Prävention.
T. Beck [Schuljahr 2025/26]

Weiterlesen